14 Mrz 2018

Stephen Hawkings letzte Botschaft

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Stephen Hawking (1942-2018)

Wir verneigen uns vor Stephen Hawking, einem der bedeutendsten Wissenschaftler und Denker unserer Zeit.
Auch wenn ihm nie der Nobelpreis überreicht wurde, gelang es Hawking immer wieder, die Astrophysik durch bahnbrechende Theorien zu revolutionieren und wie kein anderer das breite Publikum für schwierigste Themen des Universums zu begeistern.
In seinem Buch und millionenfach verkauftem Bestseller „Kurze Geschichte der Zeit“ – erstmals im Jahr 1988 erschienen – fasste er viele seiner Erkenntnisse und genialen „Gedankenexperimente“ auf sehr klare, anschauliche Art und mit unverwechselbarem Humor zusammen.
Auch wenn seine Gedanken keine Grenzen kannten, glaubte Hawking nie an ein Leben im Jenseits, sondern suchte für jede große Frage der Menschheit nach einer sachlichen, naturwissenschaftlich fundierten Erklärung:
„Ich sehe das Gehirn als einen Computer an, der aufhört zu arbeiten, wenn seine Einzelteile nicht mehr funktionieren.“

In seiner letzten Botschaft an diese Welt spricht Hawking unter anderem:
„Es war eine großartige Zeit in dieser Welt gelebt zu haben und Forschung in der theoretischen Physik zu betreiben.
Unser Bild vom Universum hat sich in den letzten fünfzig Jahren sehr verändert, und ich bin froh dazu einen kleinen Beitrag geleistet zu haben.
Dass wir Menschen, eine Ansammlung kleiner Partikel der Natur, es geschafft haben, so viel von den Gesetzen zu verstehen, denen wir und unser Universum unterworfen sind, ist ein großer Erfolg.
Ich möchte meine Aufregung und Begeisterung für dieses Streben teilen.
Bitte erinnern Sie sich daran zu den Sternen zu blicken, und nicht auf Ihre Füße.
Versuchen Sie, einen Sinn in dem zu erkennen, was Sie sehen, und fragen Sie sich, was das Universum existieren lässt.
Bleiben Sie neugierig!
Und auch, wenn das Leben manchmal schwierig erscheint – es gibt immer etwas zu tun, um es zum Gelingen zu bringen. Das Wichtigste ist, dass Sie nicht einfach aufgeben.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.“

Bericht in der Süddeutschen Zeitung

 

Möge er in Frieden ruhen!

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